Einen Hund zu haben bedeutet... | Best for Dog

Einen Hund zu haben bedeutet...

...es normal zu finden, daß zwei erwachsene
Menschen nichts Wichtigeres zu tun haben,
als auf dem Fußboden herumrobben, um sich unter
merkwürdigen Lautäußerungen mit einem Hund
um ein Seil zu balgen oder unter Möbelstücken
nach verlorenen Tennisbällen zu suchen...

... an Regentagen nach dem Hundespaziergang
trotz Regenschirm mit einem klatschnassen
Hosenbein heimzukommen, weil der Hund bei
dem Versuch, sich unter Frauchens Schirm zu
drücken, eine Wasserstandsmeldung
hinterlassen hat...

...bei schwarzen Kleidungsstücken daran
gewöhnt zu sein, daß sie gewolkt aussehen,
als wäre man mit einem Wattebausch
darübergefahren...

...Hundehaare auf dem Fußboden und an allen
möglichen sonstigen Stellen zwar nicht attraktiv, 
aber normal zu finden und sämtliche 
Entschuldigungen angesichts überraschendem 
unbehundetem Menschenbesuch tapfer 
herunterzuschlucken...

...die Wohnzimmereinrichtung zwar mit
schönen Antiquitäten zu gestalten, aber keine
Probleme damit zu haben, die große
grellfarbige Plastik-Flughundebox neben den
Biedermeiersekretär zu stellen, weil der
Hund so gerne darin schläft...

...zu akzeptieren, daß Hunde vom
'Schöner Wohnen' zuweilen andere
Ansichten haben...

...in einer schlaflosen Nacht sich im Bett
herumzuwälzen, plötzlich das warme Schnaufen
des Hundes im Ohr zu spüren, der einen
Massageantrag stellt, der dann
merkwürdigerweise den Kraulenden ebenso
entspannt wie den Gekraulten...

...immer und jederzeit mit wahrem
Enthusiasmus und ansteckender, großer Freude
begrüßt zu werden...

...sich nicht mehr darüber zu wundern, daß
man von Leuten, die man täglich beim
Spaziergang trifft, zwar nicht den Namen
erinnert, aber genau weiß, wie ihr Hund
heißt....

...beim Wochenendprogramm zwischen
Ausschlafen, Sonntagsfrühstück, Rasenmähen
und Einkaufen drei lange Hundespaziergänge
einzuplanen...

...die Jahreszeiten und das Wetter viel
intensiver zu erleben und auf Spaziergängen
zu merken, wie schön die Natur ist...

...sich manchmal gerne auf den Boden zu den
Hunden zu setzen...

...morgens davon aufzuwachen, daß es
gleichzeitig warm und kalt zieht, weil der
Hund einem freundlich einerseits ins Ohr
pustet und andererseits mit dem Schwanz
wedelt...

...das schöne Gefühl, nie allein zu Hause zu
sein...

...damit zu leben, daß Hunde vor allem
frisch geputzte Fensterscheiben erkennen 
können und genau darauf bevorzugt ihre Nasen
drücken....

...stundenlang mit anderen, eigentlich
fremden Leuten über so interessante Themen
zu diskutieren, wie man Zecken am besten
entfernt und welche Vorzüge welcher
Fellstriegel hat...

...mit Briefwaage, Taschenrechner und
Fachbuch einerseits eine vollwertige
Hundemahlzeit zu produzieren und sich
andererseits danach eine Tiefkühlpizza in
den Ofen zu schieben...

...zu registrieren, daß man früher fand,
Hunde würden stinken und nun den eigenen
Hund als ausgesprochen wohlriechend erlebt 
und Hundewelpen noch viel mehr...

....festzustellen, wie unerträglich still
ein Haus sein kann, wenn der Hund nicht da
ist...